Unser 1. Schmellwitz-Rundgang in der LR

Unser 1. Schmellwitz-Rundgang in der LR

Auch wenn wir eine übersichtliche Teilnehmerzahl hatten, alle hatten sichtlich Spaß an unserem 1. Schmellwitz-Rundgang. Für alle die den Rundgang verpasst haben, hier eine kleine Zusammenfassung in der Lausitzer Rundschau vom Samstag. In der Stadtteilzeitung werden wir dann sicher nochmal ausführlicher auf unseren Rundgang eingehen.
 
Hier der Artikel in der Lausitzer Rundschau am 13.04.
1. Schmellwitz-Rundgang

1. Schmellwitz-Rundgang

Der Bürgerverein e.V. Schmellwitz lädt ein:

Statt unsere monatliche Versammlung im verstaubten Büro abzuhalten, haben wir uns gedacht
durch den Stadtteil zu gehen und gemeinsam mit Schmellwitzer Bürgerinnen und Bürgern eine
Bestandsaufnahme zu machen, was so im Stadtteil in den letzten Wochen passiert ist und was
noch dringend getan werden sollte. Wir möchten dabei alle Teilnehmer des Rundgangs aktiv
einbinden und ins Gespräch kommen. Jeder kann Hinweise und Ideen geben.
Für den Rundgang sind vorerst 2 Stunden eingeplant, weshalb wir auch schon um 17 Uhr beginnen.

Die geplanten Stationen sind nur als Vorschläge zu sehen, die wir je nach Bedarf
während des Rundgangs gern anpassen.

Als Ort haben wir für unseren ersten Rundgang Neu Schmellwitz gewählt. Sollte unsere Idee
des Rundgangs gut ankommen, wollen wir diesen gern zwei Mal im Jahr an unterschiedlichen
Ecken des Stadtteils durchführen.

Hier die Daten zu unserem ersten Rundgang:

Wann: Donnerstag 11.04.2019 um 17 Uhr
Treff: Bürgerverein, Zuschka 25, 03044 Cottbus

1. Station: Fließbrücke
2. Station: Rudniki Spreeschule, Baugebiet Querstraße
3. Station: Willi-Budich-Straße
4. Station: Muckeplatz
5. Station: Bürgergarten und dem ehemaligen Aldi

Anschließend gemeinsamer Rückweg zum Bürgerverein in der Zuschka 25. Die Route kann bei Bedarf verändert oder verkürzt werden. Ende ist gegen 19 Uhr geplant.

Foto: Michael Tietz
Karte: Openstreetmap

Fließbrücke wiedereröffnet

Fließbrücke wiedereröffnet

Nachdem wir vor 2 Jahren mit der Rettungsaktion unserer letzten BUGA-Brücke in Schmellwitz begonnen haben, gab es nun endlich die Eröffnung.

Die erste Idee, nur mit Unterstützung von Sponsoren, eigener Arbeitsleistung und einigen lokalen Unternehmen die Brücke wieder aufzubauen, wurde recht schnell verworfen. Zu groß wäre das Risiko der Haftung gewesen. Wir hatten damals in verschiedenen Medien nach Sponsoren und Lösungen gesucht. Es gab daraufhin einige vor Ort-Termine die zu dem Ergebnis kamen, dass die Stadt Cottbus doch die Umsetzung der Brücke übernehmen würde. Letztes Jahr wurde die Planung dazu vorgestellt und seit Januar diesen Jahres wurde die Brücke erneuert.

Es freut uns sehr, dass sich hier das hartnäckige Engagement unseres Bürgervereins und des Stadtteilmanagements bezahlt gemacht hat und Neu Schmellwitz wieder eine Aufwertung erfährt. Die Brücke war früher viel genutzt und wird es nun auch wieder für viele Generationen über sein.

Eröffnung Fließbrücke am 22.03.2019 um 9:00 Uhr

Eröffnung Fließbrücke am 22.03.2019 um 9:00 Uhr

Endlich ist es soweit, unsere Fließbrücke wird wiedereröffnet.

Wir hatten vor gut zwei Jahren die Idee, die vom Abriss bedrohte Brücke an unserem Fließ, zu retten. Dabei gab es erst den
Gedanken die Brücke mithilfe von Spenden und eigener handwerklicher Leistung selbst wieder aufzubauen. Nach einigen Wochen
medialer Aufmerksamkeit und dem Abwägen von Versicherungsgründen hatte sich die Stadt bereiterklärt die letzte noch übrig gebliebene
BUGA-Brücke zu sanieren. Letztes Jahr wurden die Planungen vorgestellt und in diesem Jahr folgte die Umsetzung.

Ich bin der Stadtverwaltung sehr dankbar, dass wir die Brücke nun feierlich eröffnen können und möchte alle herzlich dazu einladen:

Wann: Freitag, 22. März 2019 um 09:00 Uhr
Wo: An der Fließbrücke vor der ehem. Sparkasse am Fließ

Für alle, die nicht wissen wo genau die Brücke ist, können wir uns um 8:45 Uhr am Bürgervereinsraum in der Zuschka 25 treffen.

Stellungnahme des Bürgervereins zur „Märkische Siedlung Schmellwitzer Straße“ sorgt für Diskussionen

Unsere Stellungnahme zum Bauvorhaben „Märkische Siedlung Schmellwitzer Straße“ scheint Gehör zu finden und zumindest eine neue Diskussion um die Freiflächen auszulösen. In den Ausschüssen wird heftig diskutiert (LR vom 17.01.):
 
 
Hier eine kurze Zusammenfassung unserer Diskussion zu dem Bauvorhaben in unserer Bürgervereinsversammlung am 10.01.:
 
Die vorgesehene Baufläche befindet sich zwischen dem Betriebshof des Cottbusverkehr und der Schmellwitzer Straße, die nach Döbbrick führt.
 
Nach einer recht umfangreichen Diskussion gab es leider keine eindeutige Mehrheit für die Unterstützung dieses Bauvorhabens im Bürgerverein. Natürlich begrüßten alle Anwesenden, dass neuer Wohnraum in Schmellwitz entsteht und ja, die Fläche sollte bebaut werden, um die Lücke zwischen dem Anger und dem Wohngebiet am Friedhof zu schließen. Doch existieren in Schmellwitz, grad im Neubaugebiet sehr viele unbebaute Rückbauflächen. Hier sind innerhalb des Stadtteils große Bebauungslücken, die voll angeschlossen sind und zudem noch eine ausgezeichnete Verkehrslage haben. Genau das haben viele der Anwesenden als Hauptkritikpunkt angebracht und wurde deswegen, zusammen mit der Frage ob Fördermittel auf den Rückbauflächen abgelöst werden können, in die Stellungnahme eingebracht. Was ebenfalls erwähnt wurde ist, dass das geplante Stadtentwicklungskonzept (INSEK) eine Ausrichtung der Stadt in Richtung Cottbuser Ostsee vorsieht und auch das hier nicht Berücksichtigung fand. Neben diesen Hauptkritikpunkten wurde auch der Hinweis gegeben, dass der Straßenzustand der Straße nach Döbbrick durch Baufahrzeuge sicher nicht besser wird.
 
Auch wenn wir diesen Bebauungsplan, wegen der Lage des Baugebiets innerhalb des Stadtteils in der Stellungnahme ablehnen, begrüßen wir die Planung solcher Wohngebiete innerhalb von Schmellwitz.
 
Am Ende ist das Gebiet allerdings in privater Hand und es obliegt dem Eigentümer hier zu entscheiden was er bauen möchte, sofern er die Freigabe der Stadtverordneten bekommt. Für die Zukunft allerdings wünschen wir uns, dass neue Baugebiete maßvoll und innerhalb bestehender Strukturen entstehen. Vielleicht kann es helfen zu wissen wieviel eine Ablöse der Bindefrist auf den Rückbauflächen kostet, um Investoren zu ermutigen diese Gebiete, grad im Zuge der Entstehung des Ostsees, zu bebauen.
 

Präsentation der Stegreifentwürfe „Freiraumstadt Schmellwitz“

Die Stadt Cottbus und der Fachbereich Landschaftsarchitektur der BTU Cottbus-Senftenberg laden am Dienstag den 11.12.2018 ab 17 Uhr in der Schmellwitzer Oberschule alle
Interessierten herzlich zur Präsentation der Stegreifentwürfe „Freiraumstadt Schmellwitz“ von Studierenden der BTU ein. Der Bürgerverein begleitet das Projekt Green Urban Labs schon seit langem und ist gespannt auf die Ergebnisse des Fachbereiches.

Wir hoffen, dass sich viele Interessierte einfinden.

 

Anbei der Ablauf der Präsentation:
Ablauf_Praes.Stegreife_Stand2018-12-03

Jugendklub „2nd Home“ bleibt in Schmellwitz!

Am Donnerstag den 15.11. war bei unserer Bürgerversammlung Herr Lachmund, Geschäftsführer des Humanistischen Jugendwerks e.V. bei uns zu Gast. Es ging darum den neusten Stand zum möglichen Wegzug des Jugendklubs „2nd Home“ nach Sandow abzufragen und zu schauen, wie wir als Bürgerverein weiterhelfen können doch noch einen Verbleib des Klubs in Schmellwitz zu erreichen.

Der Jugendklub ist derzeit im Westflügel des Gebäudes der Kita „Humi-Kids“ untergebracht, die ebenfalls dem Träger obliegt. Angesichts der Knappheit von Kitaplätzen gab es die Idee seitens des Trägers die Kita zu erweitern und den Jugendklub in einer anderen Immobilie in Schmellwitz unterzubringen. Seit Mai wurden dazu unter anderem der Nettomarkt am Nordrand, der ehem. Jugendklub 7512, die ehem. Johanniter Möbelbörse, die Klubräume der Schmellwitzer Oberschule und Gewerberäume am ehem. Aldi-Komplex in der Kauperstraße besichtigt.  Bis Oktober blieb nur noch eine Option übrig, die einen Verbleib der Einrichtung in Schmellwitz möglich gemacht hätte. Da diese Option, der ehem. Aldi-Komplex, nicht ohne eine Flächenumwidmung auskommen würde und diese nicht rechtzeitig zum Beschluss des Jugendförderplans umsetzbar gewesen wäre, hatte sich der Träger entschieden die Verortung des Klubs in Sandow zu beantragen, wo er schon Räumlichkeiten besitzt und diese optional erweitern könnte.

Als uns dies bekannt wurde haben wir im Bürgerverein nichts unversucht gelassen um doch noch eine Lösung zu finden, die den Weggang des Jugendklubs und somit auch den Wegfall wichtiger Jugendarbeit in Schmellwitz verhindert. Wir haben dazu im Vorfeld viele Gespräche mit dem Jugendamt, dem Immobilienamt sowie der Einrichtung selbst geführt und sogar eigene Lösungen, wie das Aufstellen von Containern auf Freiflächen, eingebracht. Dieses Engagement hat zu einem Umdenken auf allen Seiten geführt.

Bei unserer Bürgerversammlung konnte Herr Lachmund dann auch sehr erfreuliches mitteilen:
Der Träger ist mit den Vermietern des ehem. Aldi-Komplexes einig und hat auch, dank des Entgegenkommens der Stadtverwaltung, Möglichkeiten gefunden die notwendige Umwidmung der dortigen Gewerbefläche in Mischfläche in Auftrag zu geben. Konkret heißt das, dass nach erfolgreicher Umwidmung der Jugendklub drei Gewerbeeinheiten im ehem. Aldi-Komplex anmietet. Es handelt sich dabei um den ehem. Bäcker, das Blumengeschäft und den Asia-Markt. Diese können mit wenig Aufwand innerhalb des finanziellen Rahmens des Jugendförderplan hergerichtet werden.
Herr Lachmund bedankte sich beim Bürgerverein und der Stadtverwaltung für die umfangreiche Unterstützung.

Hier hat sich bewiesen, dass bürgerliches Engagement viel erreichen kann, wenn man zusammen an Lösungen arbeitet. Wir laden alle BürgerInnen ein uns bei solchen Aufgaben zu unterstützen, mitzumachen und mitzugestalten.

Hier auch der Artikel aus der heutigen LR dazu:

Bürgervereinsversammlung am Donnerstag den 15.11.2018

Liebe Mitglieder, Gäste und Interessierte,
am Donnerstag den 15.11.2018 findet unsere nächste reguläre Bürgervereinsversammlung in der Zuschka 25 statt.
Wir werden unter anderem die Situation zum Jugendclub „2nd Home“ behandeln und über unsere
Position zur Straßenbahnlinie 1 diskutieren. Zu Gast haben wir Herrn Lachmund vom Humanistischen
Jugendwerg e.V. und Frau Uschmann-Christl von der Schulsozialarbeit UNESCO-Grundschule.

Mehr dazu hier: 

http://www.bv-schmellwitz.de/event/buergerversammlung-am-15-11-2018-um-1730-uhr/

Stillegung der Straßebahnlinie 1 erstmal vom Tisch

Nach dem heutigen LR-Artikel, waren wir sehr besorgt über die Zukunft der Straßenbahnlinie 1. Wie wir aber mit Erleichterung gerade in der AG-Ortsteile erfahren haben, wird der Passus zur Einstellung der Straßenbahnlinie 1 im Haushaltsicherungskonzept verändert. Nun ist nur noch von Streckenoptimierung die Rede ohne eine Linie zu benennen und der Finanzbeigeordnete Herr Niggemann fügte noch hinzu, dass man den Nahverkehrsplan und die Eröffnung des Verkehrsknotenpunktes abwarten würde, wie sich die Fahrgastzahlen entwickeln. Nach einer Fahrgastzählung soll dann erneut eine Diskussion über die Linie geführt werden.
 
Die Entscheidung ist somit vertagt und wir können gemeinsam mit den Bürgern noch einmal über die Weiterführung der Straßenbahnlinie 1 diskutieren.
 
Hier der Artikel auf den wir uns beziehen: